BlitzschutzanlagenDie zu einem Blitzschlag führenden Potentialdifferenzen betragen in der Regel einige 100×106 Volt (= 100 MV), die im Blitz fließenden Spitzenströme betragen bis zu 10×105 Ampere (= 100 kA). Dadurch entstehen starke Magnetfelder. Im Blitzkanal treten Temperaturen bis zu 20.000 K auf. Die in einem Blitzschlag umgesetzte Energie beträgt im Mittel etwa 40 kWh. Jeder Blitz beinhaltet also ein ungeheures Potential an zerstörerischer Energie. Nach Schätzungen finden auf der gesamten Erdoberfläche pro Sekunde etwa 100 Blitzentladungen statt.

Wir unterscheiden zwischen innerem und äußerem Blitzschutz.

Der Innere dient der Sicherheit und Erhaltung von E – leitenden Installationen vom Öltank bis zur Badewanne, von der Telefonanlage bis zur Zentralheizung.

Der Äußere funktioniert prinzipiell wie ein Faradayscher Käfig: Er leitet die Energie um das Gebäude herum in den Boden ab.